Neustadt am Main - Gestern und Heute
 
    
  Lohr Schneewittchen 

So hat Maria Sophia, das angebliche "Schneewittchen aus Lohr" ausgesehen
Das Lohrer Schneewittchen
Maria Sophia Margaretha Catharina von Erthal als 45–55-Jährige. Staatsbibliothek Bamberg (I R 251). Foto: Gerald Raab
  Lohr Schneewittchen 

Verblüffende Ähnlichkeit
Lohr Schneewittchen
Fotomontage. Basisbild von Ernst Huber aus 2019. Maria Sophia Bild von Gerald Raab.
  Märchen 

Märchen sind erfunden und ohne Bezug auf Zeit, Personen und Orte!
Schneewittchen
Das weiß eigentlich jedes Kind, aber die Lohrer Fabulologen (inkl. dem Stadt-Marketing) verstehen ihr Handwerk per Excellence
  Keine Maria Sophia 

Fehlaussage von Karl Heinz Bartels im Artikel von 1986 und in seinem Buch von 1990 + 2012.
Keine Maria Sophia
Es sind die Kinder von Georg Philipp Valentin von Erthal - Herr auf Leuzendorf und Gochsheim. Das Gemälde von 1757 zeigt NICHT Maria Sophia aus Lohr, geb. 1725.
  Apple = Apfel 

Das Apple Logo hat nichts mit Schneewittchen zu tun
Apple Logo
Apple ≠ Schneewittchen ≠ Apple
  Nein Nein Nein 

Apple Schneewittchen
  Schneewittchen und die Fabulologen aus Lohr a. Main 

Erstellt am Flunkertag, nach einem sehr guten Bartels-Windeier-Menü in Lohr a. Main


Prinzipielles zu Märchen


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Märchen sind frei erfunden. Im Unterschied zu Sagen und Legenden.
In Märchen existiert keinerlei Bezug zu einer Zeit, zu Personen und zu Orten!
Das Märchen (mittelhochdeutsch „maere“ bedeutet Kunde, Bericht, Erzählung) ist eine Prosaerzählung, welche wunderbare Begebenheiten zum Gegenstand hat.
Oft aber auch stellenweise Grausame.
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.


Die Entstehungsgeschichte von Schneewittchen und die Brüder Grimm


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Johann Karl August Musäus, geboren in Jena, veröffentlichte 1782 das Märchen Richilde. Das Schneewittchen Märchen der Brüder Grimm ähnelt stark dem viel älteren Richilde Märchen.
Jacob, Wilhelm und Ferdinand Grimm kannten dieses Märchen natürlich.

Die Brüder Grimm zogen 1806 nach ihrem Studium der Rechtswissenschaft in Marburg, nach Kassel. Erst dort starteten sie nachweislich mit 20 bzw. 21 Jahren mit dem Sammeln der Märchen. Denn Freund Clemens Brentano regte die beiden Brüder 1806 zum Sammeln von Märchen an (Irma Hildebrandt, Die Fünf Brüder Grimm, Diederichs, Köln 1984, S. 139).
Die Märchen bekamen sie ab 1806 aus Kassel, meistens von Frauen.
https://www.br.de/wissen/psychologie/maerchen-gut-boese-brueder-grimm-geschichte-erzaehlen-100.html Wie kamen die Brüder Grimm zu ihren Märchen?

1808 existiert eine handschriftliche Fassung des Märchens mit dem Titel Schneeweißchen, von Ferdinand Grimm, dem 4ten der 5 Grimm-Brüder. In den Bemerkungen des Handexemplars, zugefügt von Jacob Grimm, könnte die Geschichte jedoch auf Johann Karl August Musäus Märchen Richilde zurückzuführen sein. Die Fassung von Ferdinand Grimm überarbeitete sein ältester Bruder Jacob Grimm und schickte sie in den Monaten Mai/Juni im Jahr 1808 an Friedrich Carl von Savigny, seinem ehemaligen Lehrer an der Uni Marburg.

1809 veröffentlichte Albert Ludwig Grimm, kein Verwandter der Brüder Jacob und Wilhelm Grimm, bei Mohr und Zimmer in Heidelberg, eine Sammlung mit vier deutschen Märchen, darunter das Märchendrama Schneewittchen. Auch dieses Märchendrama ist auf Johann Karl August Musäus Märchen Richilde zurückzuführen.

Im Jahr 1810 wurde die Abschrift von Schneewittchen mit anderen Märchenabschriften, welche in der ersten handschriftlichen Fassung zu finden sind, von den Brüder Grimm an Clemens Brentano gesandt.
Zwei Jahre und einige Änderungen später wurde das Märchen in der Erstausgabe von 1812 im ersten Band, unter der Redaktion der Brüder Wilhelm und Jacob Grimm veröffentlicht.

Die Brüder Grimm und Lohr:
Die Brüder werden auch in der Lohrer Schneewittchen Broschüre, als Beweis aufgeführt, dass Schneewittchen aus Lohr stammte. Die Grimm-Brüder waren jedoch nie in Lohr. http://www.grimms.de/de/content/authentische-orte Authentische Orte laut Brüder Grimm-Gesellschaft e.V.
Und als sie als Kinder mit 6 bzw. 7 Jahren in Steinau an der Straße wohnten, hatten sie noch keinerlei Interesse an Märchen sammeln.


Die veröffentlichten Schneewittchen Versionen


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Das Musäus-Märchen von 1782
Johann Karl August Musäus, geboren in Jena, veröffentlichte 1782 das Märchen Richilde.
Das Schneewittchen Märchen der Brüder Grimm ähnelt dem 30 Jahre älteren Richilde Märchen.

Das Albert Ludwig Grimm-Märchen von 1809.
Schneewittchen https://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Ludwig_Grimm

Das Brüder Jacob und Wilhelm Grimm-Märchen von 1812.
https://de.wikisource.org/wiki/Sneewittchen_(Schneewei%C3%9Fchen)_(1812)
Es gab keine Stiefmutter. Die Königin-Mutter war böse.

Das Brüder Jacob und Wilhelm Grimm-Märchen von 1857.
https://de.wikisource.org/wiki/Sneewittchen_(1857)
Es gab jetzt eine böse Stiefmutter.
Die entscheidenden Aussagen in diesem Märchen stehen ganz am Anfang, nicht zu übersehen, in der 6. und 7. Zeile!
"Und wie das Kind geboren war, starb die Königin."
"Über ein Jahr nahm sich der König eine andere Gemahlin."


Märchen sind erfunden und ohne Bezug auf Zeit, Personen und Orte! Herr Traxler und Herr Bartels!
Und Märchen wurden von den Brüder Grimm sogar modifiziert.
Für die Grimm-Märchen, Schneewittchen und Hänsel und Gretel, gibt es mehrere Versionen, jeweils sieben an der Zahl.
Im Schneewittchen-Märchen von 1812 gab es keine Schwiegermutter, aber eine böse Königin-Mutter.
Im Schneewittchen-Märchen von 1857 gab es dann eine böse Schwiegermutter. Und die hatte keine Kinder.


Hans Traxler war das Vorbild von Karl Heinz Bartels.


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„Vor nicht allzu langer Zeit (1963) hat ein Buch mit dem Titel „Die Wahrheit über Hänsel und Gretel" einiges Aufsehen erregt. Es handelte sich um eine Art Wissenschaftsparodie auf Erfolgsbücher vom Typ, Götter, Gräber und Gelehrte. Erfolgreich bemüht sich in diesem Buch ein fiktiver Märchenarchäologe (ein Aschaffenburger Studienrat Georg Ossegg) aufgrund der Grimm’schen Texte um den exakten Standort des Pfefferkuchenhauses, die realen Lebensumstände der Knusperhexe einschließlich ihres in Vergessenheit geratenen Lebkuchenrezepts. Am Ende werden Hänsel und Gretel als Mörder einer unschuldigen und nur als Hexe verschrienen alten Frau sowie als Brandstifter des vermeintlichen Hexenhauses entlarvt. Die ausgegrabenen Reste der Grundmauern des abgebrannten Hexenhauses werden durch Abbildungen (im Spessart) dokumentiert.
Die Sache war so gut (von Hans Traxler) aufgemacht, dass selbst seriöse Märchenforscher zunächst auf den Unsinn hereingefallen sind."
Das war das Zitat des Märchen-Experten Lutz Röhrich, 1988.
Im Detail kann man die Lügengeschichte hier nachlesen:
Hans Traxler, Die Wahrheit über Hänsel und Gretel. Die Dokumentation des Märchens der Gebrüder Grimm, Erstauflage Frankfurt/Main 1963.
Gegen Hans Traxler wurde sogar wegen Betruges ermittelt.
Dabei war seine Geschichte deutlich als Parodie auf den Wissenschafts- und Märchen-Journalismus erkennbar.
Trotzdem gab es viele, die auf ihn hereinfielen, und den Unsinn glaubten.
Wie gesagt:
Hans Traxler war das Vorbild von Karl Heinz Bartels.



Die „Lohrer Schneewittchen“ Publikationen


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Am Montag, den 1. April 1985 wollte Karlheinz Bartels einen Fabulologen-Artikel >Neue Erkenntnisse über Hänsel und Gretel<, als Aprilscherz im Main Echo/Lohrer Echo veröffentlichen.
Das war doch das Thema von Hans Traxler.
Aus redaktionellen Gründen war er jedoch erst am 13. April als "Satire" veröffentlicht worden.
Wie gesagt:
Hans Traxler war das Vorbild von Karl Heinz Bartels.

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1986 erschien das Heft 2, der Zeitschrift Schönere Heimat, eine Zeitschrift des Bayerischen Landesverband für Heimatpflege e.V., mit einem Artikel von Karlheinz Bartels: War Schneewittchen eine Lohrerin? Zur Fabulologie des Spessarts.
Die zwei entscheidenden Aussagen in dem Märchen
"Und wie das Kind geboren war, starb die Königin."
"Über ein Jahr nahm sich der König eine andere Gemahlin."

wurden in dem Artikel nicht berücksichtigt. Sie stehen ganz am Anfang, nicht zu übersehen, in der 6. und 7. Zeile!
Lediglich unwichtige Inhalte des Schneewittchen-Märchens wurden im Artikel zitiert. Wie der Frischling, der Wald, die 7 Berge, die 7 Zwerge, etc.
Und Fehlaussagen zu Maria Sophia von Erthal. Siehe auch links: Keine Maria Sophia.
Es sind die Kinder von Georg Philipp Valentin von Erthal - Herr auf Leuzendorf und Gochsheim. Das Gemälde von 1757 zeigt NICHT Maria Sophia aus Lohr, geb. 1725.
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Der Märchen-Experte Lutz Röhrich im Beitrag: Orale Traditionen als historische Quelle. Einige Gedanken zur deutschsprachigen mündlichen Volkserzählung. Erschienen im Buch, Vergangenheit in mündlicher Überlieferung, veröffentlicht von B. G. Teubner. 1988:
„Ebenso töricht (wie Hans Traxler 1963), aber diesmal ganz ernst gemeint, ist der neuerliche Versuch eines Apothekers und Heimatforschers aus Lohr am Main (Karl Heinz Bartels), das Schneewittchen-Märchen — wiederum für den Spessart — in Beschlag zu nehmen und historische Personen hinter der Grimm-Geschichte zu vermuten.

Als Vater von Schneewittchen ermittelt der Hobby-Historiker einen in der ersten Hälfte des 18.Jhd. (1719) im Lohrer Schloss wohnenden Oberamtmann und (ab 7. Juni 1730) Direktor (er war Oberinspektor) der florierenden Spiegel-Manufaktur, deren Erzeugnisse teilweise mit Sinnsprüchen (wie z.B.: „Spieglein, Spieglein an der Wand ...“) versehen wurden. Auch mit der Zuordnung der sieben Zwerge gibt es keine Probleme. Etc.“
Lutz Röhrich bezieht sich auf folgenden Artikel von Karlheinz Bartels, „War Schneewittchen eine Lohrerin?“ Zur Fabulologie des Spessarts, in: Schönere Heimat. Bayerischer Landesverein für Heimatpflege 75 1986, Heft 2, S. 392-396, und laut ihm von der Presse in Auszügen oft kritiklos nachgedruckt.
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1990 veröffentlichte Karlheinz Bartels ein 80-seitiges Büchlein Schneewittchen, Zur Fabulologie des Spessarts. Eine zweite Auflage folgte 2012 mit 84 Seiten.
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Der Lohrer Theodor Ruf schrieb 1995 ein Buch mit 118 Seiten, Die Schöne aus dem Glassarg,
Schneewittchens märchenhaftes und wirkliches Leben.
Theodor Ruf erfand sogar in seinem Buch ein komplett neues Schneewittchen-Märchen aus Lohr.

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Der Artikel von Theodor Ruf: Das wahre Schneewittchen – Die Genese des Märchentextes. Beiträge zur Geschichte der Stadt und des Raumes Lohr, Ausgabe 2012, S. 137–167
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Ein Main-Echo Artikel von Pat Christ. Online am 30.06.2015 – 00:00.
Ernsthaft mit Schneewittchen umgehen. Der neue Kreisheimatpfleger Theodor Ruf wünscht sich mehr »ironische Distanz« zu der Märchenfigur.
https://www.main-echo.de/regional/kreis-main-spessart/ernsthaft-mit-schneewittchen-umgehen-art-3680951
abgerufen am 14.10.2022.
"Es nerv­te da­mals. Und es nervt heu­te. Früh­er hieß es: »Lohr, da sind doch die Ver­rück­ten!« Heu­te ist die Stadt un­t­renn­bar mit Schnee­witt­chen ver­bun­den." Sch­limm fin­det Theo­dor Ruf da­ran, "dass so ge­tan wird, als wür­de hin­ter der Mär­chen­fi­gur ei­ne his­to­ri­sche Tat­sa­che ste­cken."
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Und der Vorsitzende des Geschichts- und Museumsverein Lohr am Main, Wolfgang Vorwerk, schrieb 2016 einen 13-seitigen PDF-Artikel Das ‘Lohrer Schneewittchen‘: Zur Fabulologie eines Märchens.
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Einen detaillierten 55-seitigen Bericht über das Testament und das Nachlassverzeichnis von Maria Sophia Katharina Margaretha von Erthal, hat Barbara Grimm, Leiterin des Spessartmuseum in Lohr, erstellt. Nachzulesen in dem Buch des GMV Lohr a. Main: Testament und Nachlassverzeichnis Maria Sophia Katharina Margaretha von Erthals im Stadtarchiv Bamberg. In: Beiträge zur Geschichte der Stadt Lohr und des Raumes Lohr. Ausgabe Bd. 5 2016, S. 149-203.
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Werner Loibl: Der Vater der fürstbischöflichen Erthals - Philipp Christoph von und zu Erthal (1689-1748). Aschaffenburg 2016, ISBN 978-3-87965-126-9, 889 Seiten. (Philipp Christoph war auch der Vater von Maria Sophia Katharina Margaretha von und zu Erthal)
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2018: Die Schneewittchen Broschüre aus Lohr.
https://www.lohr.de/fileadmin/user_upload/Tourismus/Prospekte/Gesamt_Schneewittchen_2018.pdf
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2019 wurde der Grabstein von Maria Sophia von Erthal in Bamberg gefunden.
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Am 11-05-2022 im Main-Echo erschienen. Ein Artikel von Kunigunde Lindner.
War Schneewittchen ein adeliges Fräulein aus Lohr?
Meine Antwort:
--- NEIN. Maria Sophia war NICHT Schneewittchen.
--- Ein lediges adeliges Fräulein war Maria Sophia bis zu Ihrem Lebensende in Bamberg.
--- In Lohr lebte Maria Sophia vom 19. Juni 1725 bis Ende 1739, 14 Jahre lang ohne eine Stiefmutter.
--- Anschließend wohnte sie in Mainz im Erthaler Hof, ab 1743 mit einer Stiefmutter.
--- Und dann ab Ende 1746 in Bamberg im Kloster der „Englischen Fräulein“ am Holzmarkt.
--- Dort starb sie am 19. Juni 1796 blind und ledig.



Anschließend die Fakten. Und damit ist klar:
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Schneewittchen ist NICHT aus Lohr.
Und auch aus keinem anderen Ort.
Denn Märchen sind frei erfunden. Im Unterschied zu Sagen und Legenden.
In Märchen existiert keinerlei Bezug zu einer Zeit, zu Personen und zu Orten!

Die Lohrer Fabulologen beschäftigten sich Gestern und auch Heute hauptsächlich mit den unwichtigen Punkten!

Wie den wilden Wald, das Lohrer Schloss, die schwarzen Fenster (wie Ebenholz) im Schloss, den Jäger und den Frischling, die sieben Berge alle über 500 m hoch, die sieben Zwerge in Bieber, die Minen in Bieber, den 35 km langen Fluchtweg nach Bieber an einem Tag für ein 7-jähriges fast blindes Kind, der gläserne durchsichtige Sarg und die Glashütten im Spessart, die eisernen Pantoffeln und die Eisenhämmer im Spessart, den sprechenden Spiegel und die kurmainzische Spiegelmanufaktur, dem Rambourapfel der erst 1843 durch einen Wandergesellen aus Lothringen nach Lohr kam, das Gift aus der Tollkirsche, laut Bartels hat man sogar den Mieder von dem 7-jährigen Schneewittchen ermittelt, usw.

Nur die Familienfakten der von Erthals haben sie nicht detailliert aufgeführt.

Mit allen bekannten Daten von Maria Sophia, der Mutter Eva Maria, dem Vater Philipp Christoph, der Stiefmutter Elisabeth Claudia und deren zwei Kinder, und allen Kindern von Eva Maria und Philipp Christoph - zehn an der Zahl. Und die Tochter von Philipp Christoph und Elisabeth Claudia, die im Mai 1744 in Mainz geboren wurde.

Bewusst oder unbewusst?

Die „Lohrer Schneewittchen“ Wahrheit ist sehr einfach mit drei Fragen herauszufinden.

1. Im Schneewittchen Märchen starb die Mutter nach der Geburt.
Im Märchen steht: „Und wie das Kind geboren war, starb die Königin.“
--- Im Lohrer Märchen NICHT.
Die Mutter starb 1738, als Maria Sophia von Erthal 13 Jahre alt war.

2. Im Schneewittchen Märchen nahm sich der Vater, 1 Jahr nach der Geburt von Schneewittchen, eine 2. Frau.
Im Märchen steht: „Über ein Jahr nahm sich der König eine andere Gemahlin.“
--- Im Lohrer Märchen NICHT.
Philipp Christoph von Erthal heiratete seine 2. Frau, 18 Jahre nach der Geburt von Maria Sophia, im Jahr 1743 in Augsburg.

Er lebte mit ihr und seinen Kindern im Erthaler Hof in Mainz, nicht in Lohr. Die beiden Kinder von Elisabeth aus erster Ehe, Carl Philipp von Venningen und Maria Anna von Venningen, wohnten im Schloss ihres Vormunds Johann Friedrich Freiherrn von Deggenfeld zu Neuhaus, in Eichtersheim bei Sinsheim.

3. Im Schneewittchen Märchen heiratete Schneewittchen einen Königssohn.
Im Märchen steht: „ich habe dich lieber als alles auf der Welt; komm mit mir in meines Vaters Schloß, du sollst meine Gemahlin werden. Da war ihm Sneewittchen gut und gieng mit ihm, und ihre Hochzeit ward mit großer Pracht und Herrlichkeit angeordnet.“
--- Im Lohrer Märchen NICHT.
Maria Sophia war infolge einer Pockenerkrankung seit ihrer früher Kindheit fast blind und körperlich behindert und bis zu Ihrem Lebensende ledig.

Sie starb an ihrem Geburtstag 1796 im Institut der englischen Fräulein in Bamberg völlig erblindet.
2019 wurde die Grabplatte von Maria Sophia in Bamberg gefunden. Sie befindet sich jetzt im Diözesanmuseum in Bamberg.
Heute liegt Maria Sophias Testament im Stadtarchiv Bamberg, Ihr Totenzettel befindet sich in der Universitätsbibliothek Würzburg.




NEUESTE NACHRICHT AUS LOHR !


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Am 30-11-2022 im Main-Echo erschienen. Ein Artikel von Thomas Josef Möhler.
Am 01-12-2022 auch in der Main-Post erschienen.
https://www.main-echo.de/regional/kreis-main-spessart/wurde-apple-von-schneewittchen-inspiriert-art-7764765
Wurde Apple von Schneewittchen inspiriert?
Das ist ei­ne der Fra­gen, de­nen Theo­dor Ruf in sei­nem neu­en Buch "Schnee­witt­chen­t­rei­ben" nach­geht.
Die Antwort auf die Frage ist eindeutig: Das Apple Logo hat absolut nichts mit Schneewittchen zu tun.

Es wurde von Rob Janoff erfunden. https://robjanoff.com/
NICHT von Steve Jobs.
Und hat absolut nichts mit Schneewittchen zu tun!

Siehe dazu links:
Apple = Apfel
und
Nein Nein Nein





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  Erthaler Hof 

Ab 1740 lebte Philipp Christoph von Erthal mit den Kindern in Mainz, nicht mehr in Lohr
von und zu Erthal Wappen
Wappen am Erthaler Hof in Mainz von 1735. Links das Wappen der Erthal. Rechts das Wappen der Bettendorf, von seiner 1. Frau
  Rodenbach 

Die Wappen am Gutshof in Rodenbach a. Main
Wapen in Rodenbach
Links Erthal. Rechts Bettendorf, das Wappen seiner 1. Frau. Sie starb Dez. 1738, 13 Jahre nach der Geburt von Maria Sophia.
  Stammbaum 

Link auf Wikipedia, zu Erthal (Adelsgeschlecht)
Philipp Christoph von und zu Erthal
Schneewittchen hatte keine Geschwister und ihre Mutter starb direkt nach der Geburt von Schneewittchen
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