Neustadt am Main - Gestern und Heute
 
    
Mein Stammbaum
Der Stammbaum der Weyer-Familie aus Neustadt am Main
  Ahnen aus Neustadt und Erlach am Main 

Erstellt am 25.12.2005


Dieser Menüpunkt ist für Stammbäume und Fotos von Familien aus Neustadt und Erlach.

Als Beginn der Stammbaum der Familie Weyer.
Es wurde nur die agnatische Linie (Mannesstamm) dargestellt. Meine Abstammungslinie ist mit einem blauen Rahmen hervorgehoben.
Der erste gemeinsame Vorfahre aller aktuell lebenden Weyer's in dem Stammbaum ist Peter Weyer, mein Urgroßvater.

Klaus Weyer



Erstellt am 25.03.2006


Die Weyer aus Lindenfurt im Hafenlohrtal und Rothenfels am Main

Aus dem Buch Rothenfels 1148 – 1948, herausgegeben von Ludwig Weiss.

P. Augustinus Weyer OSB
Geboren am 27. August 1724 in Lindenfurt, Pfarrei Rothenfels, als Sohn des Hofbauern Johann Josef Weyer und seiner Ehefrau Anna Dorothea, geb. Gernerth.
Es ist der unterem 27. November 1741 in der Universitätsmartikel zu Würzburg eingetragene Johann Andreas Weyer aus Rothenfels.
Im Kloster Neustadt wurde er eingekleidet am 29. Juni 1749 und vollendete sein Noviziatsjahr mit seinem Profess am 29. Juni 1750. Bereits am 16. Januar 1652 feierte er seine Primiz (Priesterweihe).
Von 1769 bis 1787 war er Frühmesser zu Retzbach. Ende 1787 kehrte er in sein Kloster zurück und wurde mit dem Amt eines Ökonomen (Guts- oder Hausverwalter) betraut.
1793 fing er an Brustwassersucht (Kurzatmigkeit, Schmerzen im Brustkorb Ausstrahlung bis in die Schulter, Fieber) zu kränkeln an. Als er am 13. Oktober desselben Jahres in seiner Zelle mit einem Gast das Abendessen einnahm, raffte ihn ein Schlaganfall hinweg. P. Augustin hatte noch vierzehn Geschwister; er war der Onkel des unten folgenden P. Stephan Weyer OCist.

P. Stephan Weyer OCist.
Davis Johann Alois Weyer war geboren am 13. April 1762 zu Rothenfels als Sohn des Josef Anton Weyer, Gastwirt zum „Grünen Baum“, und dessen Ehefrau Maria Kunigunde, geb. Dauch.
Am 26. November 1778 immatrikulierte sich David Weyer an der Universität Würzburg als Humanista, zugleich mit seinem am 20. Februar 1760 geborenen Bruder Franz Peter Anton Weyer und dem am 21. August 1761 als Sohn des Kloster Neustädtischen Torhüters Wilhelm Reß zu Rothenfels geborenen Franz Bernard Reß. Alle drei bezeichnen sich bei der Einschreibung als unvermögend. Die Matrikel der Universität Würzburg verzeichnet noch zwei weitere Brüder des David Weyer als Studenten:
Am 26. November 1787 den am 29. September 1767 geborenen Kaspar Weyer
und am 26. November 1792 den am 18. August 1773 geborenen Sebastian Weyer.
Über den späteren Lebensweg der drei Brüder des David ist bis jetzt nichts bekannt. Elf Kinder hatte der Grüne-Baum-Wirt Josef Anton Weyer, der wiederum eines von den 15 Kindern des Lindenfurter Hofbauern Johann Josef Weyer war. Die Grüne-Baum-Wirtin, eine Tochter des Johann Michael Anton Dauch und der Anna Barbara Hellmeck, hatte noch 14 Geschwister. Welch ein Kindersegen war demnach im guten, alten Rothenfels!
Als Taufpate des Franz Peter Anton Weyer ist ein P. Petrus (Mengwein?) vom Kloster Ebrach eingetragen. Ob zwischen P. Petrus und der Familie Weyer verwandtschaftliche Bande bestanden, ist ungeklärt. Jedenfalls ist durch diesen Ebracher Conventualen der junge David Weyer auf die Zisterzienserabtei im Steigerwald hingewiesen worden. David Weyer schloss sich als P. Stephan der Abtei Ebrach an. Am 21. Mai 1785 erhielt er die Subdiakonats-, am 10. Juni 1786 die Diakonats- und am 22. September 1787 die Priesterweihe. Um das Jahr 1790 verwaltete er im Kloster das Amt eines Cassarius.
Bei der Säkularisation der Klöster 1803 musste er Ebrach verlassen. Eine Zeitlang war er Seelsorger in Weyer bei Schweinfurt. Der Schematismus (Der Schematismus ist das Personal- und Adressverzeichnis eines Bistums) der Diözesangeistlichkeit des Bistums Würzburg für das Jahr 1817 hat seinen Namen nicht. Um 1826 lebte er als Kommorant (Geistlicher, ohne Ausübung der Seelsorge an einem Ort) in Grettstadt bei Gerolshofen. Er starb am 29. März 1831.


Aus dem Buch Rothenfelser Chronik von Peter Kolb, 1992, Echter Verlag Würzburg

Der Turmbau der Rothenfelser Kirche konnte im Jahr 1751 beendet werden.
Der Bürgermeister Johann Philipp Scheurer und das Ratsmitglied Joseph Weyer hatten sich bei der Durchführung der Baumaßnahme mächtig engagiert. Der Rat dankte es Ihnen, indem er ihnen 12 bzw. 28 Gulden 12 Batzen verehrte.
An Joseph Weyer übertrug der Rat später die Bauaufsicht über die Bauarbeiten beim Verputzen des Turmes.

Ankerwirt Christoph Hellmeck, Hirschenwirt Paulus Hellmeck, Ochsenwirt Michael Dauch, Schwanenwirt Peter Schnabel und Grüner Baumwirt Joseph Anton Weyer sorgten sich 1756 um das Wohl der Gäste.

1753 Weyer Joseph, Unterbürgermeister
1754 Weyer Joseph, Unterbürgermeister

1759 Weyer Johann Joseph, Oberbürgermeister


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Um 1910
Mein Uropa Peter Weyer und meine Uroma Maria Karolina Weyer mit ihren 5 Kindern
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