Die Geschichte von Neustadt ist ohne die Geschichte des Klosters nicht denkbar.
Das Neustädter Klosterleben wurde von den Benediktinern ins Leben gerufen, von Franziskanerinnen fortgesetzt und lebt heute noch mit den Dominikanerinnen weiter.
Im 8. Jahrhundert hat alles mit der Gründung des Benediktinerklosters begonnen. Jedoch wurde im Jahre 1803 das Benediktinerkloster im Zuge der Säkularisation aufgelöst.
1855 holte der damalige Pfarrer Georg Link Franziskanerinnen aus Dillingen nach Neustadt. Das Haus gegenüber dem Pfarrhaus diente Ihnen als Kloster.
Am 26. Mai 1857 (Pfingstmontag) brannten das Benediktiner-Kloster und die -Kirche, nach einem Blitzeinschlag im Nordturm, komplett ab.
1909 gründeten Dominikanerinnen das Missionshaus St. Josef. Als Gebäude diente damals das heute noch existierende süd-westliche Sommerhaus des Abtes.
1959 wurde das Kloster der Franziskanerinnen aufgelöst.
Von 1960 – 1962 bauten die Dominikanerinnen ein neues Klostergebäude an der alten Stätte des Benediktinerklosters.
Seit 1977 existiert zusätzlich das Haus St. Michael, eine komplementäre Facheinrichtung zur medizinisch-beruflichen und sozialen Rehabilitation psychisch kranker und behinderter Menschen.
Ein Tipp für Kulturinteressierte: Im katholischen Pfarramt Neustadt am Main können Sie die Broschüre >Spur des Segens< Gelebte benediktinische und dominikanische Spiritualität in Neustadt am Main,
beziehen.
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