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Der Staatssturz im Jahr 751, abgesegnet vom Papst
Der Staatssturz von Pippin dem Jüngeren im Jahr 751
Pippin III. verdankte Bischof Burkard viel. Er dankte es ihm 752.
  Karolingische Schenkungen an das Bistum Würzburg - Karlmann 742 - Pippin 752 

Erstellt am 18.03.2006, korrigiert am 20.12.2008 und 30.08.2022 und 16.10.2022


Zur Bistumsgründung 742 schenkte Karlmann (Hausmeier in Austrien von 742 bis 747) 25 Königskirchen der Merowinger und das Kloster Karlburg, mit einer Marienkirche, an das Bistum Würzburg.
Erwähnt 1962 von Alfred Wendehorst in NF1, die Gründung des Bistum Würzburg.
Eine der Königskirchen war die Marienkirche in Würzburg auf dem Marienberg.

Der Konvent des Klosters auf dem Marienberg wurde in dieser Schenkung nicht erwähnt.
Obwohl Herzog Heden II. um 700 ein Kloster (besteht aus Kirche und Konvent) für seine Tochter Immina auf dem Marienberg gegründete.
Und der erste Bischofssitz von Burkard auf dem Marienberg war, in der Kirche hat er wahrscheinlich nicht gelebt bzw. geschlafen.


Weitere Schenkungen an das Bistum Würzburg sind von Pippin III. aus dem Jahr 752. Heinrich Wagner hat das 1992 im Buch "1250 Jahre Bistum Würzburg" klargestellt.
Mit diesen Schenkungen dankte er Bischof Burkard für seine zwei Botendienste bei Papst Zacharias in Rom.

Burkard war am 1. Mai 747 in Rom bei Papst Zacharias, erwähnt im Bonifatius Brief 80 vom Papst Zacharias an Bonifatius. Wahrscheinlich im August 747 war die letzte urkundliche Erwähnung von Karlmann in Franken, bevor er nach Rom zog.

Und Burkard war 750/751 in Rom bei Papst Zacharias. Ende 751 wurde Pippin III. als König gewählt, die Merowinger abgesetzt und ins Kloster gesteckt.
Das nennt man heute Staatsstreich! Jüngstes Beispiel, die Annexion der Krim durch Putin.


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